Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Februar 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen von BURISTONE (im Folgenden "Auftragnehmer") im Bereich Steinteppiche, fugenlose Bodenbeschichtungen und Industriebeschichtungen gegenüber Verbrauchern und Unternehmern (im Folgenden "Auftraggeber").

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsabschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Arbeiten durch den Auftragnehmer zustande.

Alle Vereinbarungen, die zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber getroffen werden, sind schriftlich festzuhalten. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

3. Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Auftragsbestätigung und den dazugehörigen Anlagen. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.

Die vom Auftragnehmer angegebenen Termine sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich ein verbindlicher Termin schriftlich vereinbart wurde.

Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass die zu bearbeitenden Flächen vor Arbeitsbeginn besenrein, trocken und frei zugänglich sind. Vorarbeiten (z.B. Entfernung alter Bodenbeläge, Spachtelarbeiten) sind nicht im Leistungsumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.

Zahlungsbedingungen:

  • 30% Anzahlung bei Auftragserteilung
  • 40% bei Materialbeschaffung/Arbeitsbeginn
  • 30% nach Fertigstellung und Abnahme

Die Endzahlung ist sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.

Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an den gelieferten und verbauten Materialien bis zur vollständigen Bezahlung vor (Eigentumsvorbehalt).

5. Ausführungsfristen

Die Einhaltung der Ausführungsfristen setzt voraus, dass der Auftraggeber seinen vertraglichen Verpflichtungen, insbesondere hinsichtlich der Zahlungsbedingungen und der Vorbereitung der Arbeitsflächen, nachkommt.

Bei Verzögerungen durch höhere Gewalt, Arbeitskämpfe, behördliche Maßnahmen oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse verlängern sich die Fristen angemessen.

6. Abnahme

Nach Fertigstellung der Arbeiten hat eine Abnahme durch den Auftraggeber zu erfolgen. Die Abnahme kann auch konkludent durch Ingebrauchnahme oder durch Zahlung der Schlussrechnung erfolgen.

Eventuelle Mängel sind bei der Abnahme schriftlich zu rügen. Nicht bei der Abnahme gerügte offensichtliche Mängel gelten als genehmigt.

7. Gewährleistung und Garantie

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Arbeiten fachgerecht und mit hochwertigen Materialien ausgeführt werden.

Gewährleistungsfrist: Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre ab Abnahme für Verbraucher und 1 Jahr für Unternehmer, sofern keine längere Frist vereinbart wurde.

Mängelansprüche: Bei berechtigten Mängelrügen ist dem Auftragnehmer zunächst die Möglichkeit zur Nachbesserung zu geben. Erst nach erfolgloser Nachbesserung oder deren Verweigerung können weitergehende Ansprüche geltend gemacht werden.

Ausschluss: Die Gewährleistung entfällt bei unsachgemäßer Behandlung, mangelhafter Pflege, übermäßiger Beanspruchung oder Beschädigungen durch den Auftraggeber oder Dritte.

Optionale Garantie: Bei Vereinbarung einer erweiterten Garantie (z.B. 15 Jahre) gelten die in der separaten Garantievereinbarung festgelegten Bedingungen.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden haftet der Auftragnehmer nicht, sofern diese nicht durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht wurden.

9. Rücktrittsrecht

Für Verbraucher: Verbraucher haben bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurden, ein gesetzliches Rücktrittsrecht von 14 Tagen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Widerrufsbelehrung.

Für Unternehmer: Ein Rücktrittsrecht besteht nicht. Bei Stornierung nach Auftragsbestätigung können bereits entstandene Kosten (Materialkosten, Planungskosten) in Rechnung gestellt werden.

10. Eigentumsvorbehalt

Die gelieferten und eingebauten Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.

11. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist bei Streitigkeiten mit Unternehmern der Sitz des Auftragnehmers. Bei Verbrauchern richtet sich der Gerichtsstand nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

13. Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB kontaktieren Sie uns bitte:

BURISTONE
Ausstellungsgasse 5/1/16
2700 Wiener Neustadt
Österreich

E-Mail: info@buristone.at
Telefon: +43 660 1662015